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Aufstiegsrunde im Allgäu

Zweitliga-Herren kämpfen am Faschingssamstag um Rückkehr ins Oberhaus

Gemeinsame Aufsteiger am 25.2.23 - zwei Jahre später wieder Konkurrenten: Waibstadt und Neugablonz (Foto: Bernhard Kaiser)

Im bayrischen Kaufbeuren kämpfen die Zweitliga-Herren am Samstag, 1.3. um den direkten Wiederaufstieg. Bei der eintägigen Relegation im Allgäu werden unter den vier Qualifikanten zwei freie Plätze in der höchsten Spielklasse zur kommenden Hallensaison 2025/26 vergeben. „Ich sehe unsere Chancen bei 50:50“ blickt Kapitän Lucas Kiermeier voraus.

In der Weststaffel landeten die Waibstädter mit 30-2 Punkten und lediglich einer Niederlage auf Rang zwei – im Satzverhältnis um einen Satz schlechter als die TSG Tiefenthal. Die Pfälzer haben jedoch ihren Verzicht auf die Relegation erklärt. Vermutlich ist der überalterte Kader mit Leistungsträgern zwischen 35 und 40 Jahren der Hauptgrund für die Nichtteilnahme. Somit startet der TV Waibstadt nominell als „Westerster“. Zweiter Qualifikant der Staffel ist als Nachrücker der TV Dieburg, der als Aufsteiger Dritter mit 20-12 Punkte wurde. Bereits in der Feldsaison 24 waren die Südhessen bei der Relegation dabei, scheiterten aber mit drei deutlichen Niederlagen.

Im Auftaktduell gegen die Dieburger sind die Waibstädter in der Favoritenrolle. „Wir konnten in der regulären Runde zweimal in 3:0-Sätzen gewinnen. Auch wenn es diesmal nicht so glatt laufen dürfte, haben wir gegen Dieburg einen Erfolg fest im Visier“ erklärt Linksangreifer Max Brandt selbstbewusst.

Deutlich stärker werden die beiden Vertreter der Südstaffel eingeschätzt. Auf den ersten fünf Rängen platzierten sich heuer ausnahmslos bayrische Vereine. In einem spannenden Saisonfinale schafften der TV Kaufbeuren-Neugablonz sowie der unterfränkische TV Segnitz (beide 26-6 Punkte) die Qualifikation. Gleichauf mit schlechterem Satzverhältnis landete der vom gebürtigen Waibstädter Ex-Weltmeister Uwe Schäfer trainierte TV Augsburg auf Rang drei.

Der TV Waibstadt startet am Samstag mit erweitertem zehnköpfigen Kader ins 290 Kilometer entfernte Kaufbeuren. Da der Spielbeginn um 12.00 Uhr ist, hat man sich für die Anreise am frühen Morgen entschieden. „Wir werden aber danach dort übernachten. Vielleicht gibt es ja auch was zu feiern“ lacht der 34-jährige Routinier Kai Braun, der seit 2008 bei zehn der insgesamt 15 Erstligaaufstiege (9 x Feld, 6 x Halle) der Gelb-Schwarzen im Aufgebot stand.

Das etatmäßige Angriffsduo bilden Lucas Kiermeier (31) und Max Brandt (30). Betreuer Thomas Link bedauert: „Mit dem Langzeitverletzten Thilo Eiermann fehlt uns eine wertvolle Offensivalternative“. Die U 18-Akteure und Allrounder Felix Schneider (18), Daniel Maurer (18) und Max Grab (16) werden voraussichtlich in der Defensive viele Spielanteile erhalten. Daneben stehen Luca Baumeister (28), Kai Braun (34), Sebastian Maurer (25), Silas Schilling (19) sowie Pascal Suppinger (38) im Aufgebot.

Das Motto der Aufstiegsrunde lautet wie gewohnt „zwei aus vier". Nach dem Abstieg des NLV Stuttgart-Vaihingen und des TSV Karlsdorf gilt es diese beiden Plätze neu zu besetzen. Wird sich die erste Liga dabei Richtung Bayern verschieben? Die sechs Partien im Modus „jeder gegen jeden“ auf drei Gewinnsätze starten um 12.00 Uhr. Der TV Waibstadt ist in den Durchgängen zwei, vier und sechs im Einsatz. Gegen ca. 19.00 Uhr werden voraussichtlich die letzten Ballwechsel gespielt sein.

Die Waibstädter gehörten der 1.Bundesliga Süd in der Halle bereits von 1983-92, 1999-09, 2011-2014, 2019-22 sowie 2023-24 an. Das letzte Gastspiel endete mit 2-26 Punkten chancenlos im ersten Jahr. Den einzigen Sieg feierten die Gelb-Schwarzen im November 2023 in 5:4-Sätzen beim Mitaufsteiger TV Neugablonz.

An gleicher Stelle wird nun die Relegation ausgetragen. Es wird mit einer großer Kulisse gerechnet, wobei auch einige Fans aus dem Kraichgau ins Allgäu reisen werden. Der ausgeschriebene Fanbus kam leider nicht zustande. Gibt es am Faschingssamstag dennoch den 16.Aufstieg für den TV Waibstadt, den „Rekordaufsteiger“ im deutschen Faustball?

Die Gegner:

TV DIEBURG (Hessen) – 2.West
Dieburg liegt nördlich des Odenwalds und hat 16.000 Einwohner. Im Schatten des Nachbarn und Serienmeisters TSV Pfungstadt hat man sich zur Nummer zwei in Hessen entwickelt. Der Kader präsentiert sich als Mixtur von Routiniers und jungen Talenten. In der Feldsaison 24 waren die Dieburger bereits bei der Aufstiegsrunde dabei, blieben aber chancenlos. Als Liganeuling marschierte das Team von Trainer Torsten Stix in der Hallensaison direkt auf Rang drei. Einige Spieler im Kader sammelten bereits Erstligaerfahrung bei anderen Vereinen. Mehrfach Deutscher Meister mit dem TSV Pfungstadt wurden Zuspieler Torsten Stix (31) und Angreifer Sönke Kern (23).

TV SEGNITZ (Bayern) – 2.Süd
Der kleine Weinort Segnitz (800 Einwohner) liegt am Main 25 Kilometer südöstlich von Würzburg. Der Verein gilt als Talentschmiede und steht seit Jahrzehnten für Spitzenfaustball. Zur nationalen Spitze zählen die Segnitzer Damen. Die Herren waren seit den 90er Jahren im Feldfaustball insgesamt viermal in sieben Spielzeiten (1991-93, 2008-09, 2016, 2024) in der höchsten Spielklasse. Im Hallenfaustball peilt das Team von Simon Siegler den erstmaligen Sprung in die 1.Bundesliga an. Im jungen Kader haben Angreifer Johann Schneider (22) sowie Abwehrchef Florian Fahle (25) langjährige Erfahrungen in den Nationalmannschaften der U 18 und U 21 gesammelt.

TV NEUGABLONZ (Bayern) – 1.Süd
Nach vielen Jahren in der 2.Bundesliga schafften die Allgäuer im Februar 2023 in Waibstadt den erstmaligen Aufstieg. Auch wenn es direkt zurück ins Unterhaus ging, hat sich der Kader gefestigt und neu Motivation gezogen. Paradestück ist die druckvolle Angriffsachse um Christoph Sax (29) und Sandro Bürger (26) sowie Zuspieler Andreas Schneeweis (35). Das Team um Kapitän Magnus Elstner will auf der Euphoriewelle ins Oberhaus durchreiten. Dabei kann man in heimischer Halle auf lautstarke Fanunterstützung bauen.

Spielort: Dreifachsporthalle Neugablonz, Turnerstraße 14, 87600 Kaufbeuren

Spielplan: 11.45 Uhr Begrüßung; 12.00 Uhr Neugablonz – Segnitz; Ca. 13.05 Uhr Waibstadt – Dieburg; Ca. 14.20 Uhr Neugablonz - Dieburg; Ca. 15.25 Uhr Waibstadt - Segnitz; Ca. 16.40 Uhr Segnitz - Dieburg; Ca. 17.45 Uhr Neugablonz – Waibstadt