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Trotz Niederlage dicht vor der Aufstiegsrunde

Als Spitzenreiter der 2.Faustball-Bundesliga West geht die erste Herrenmannschaft des TV Waibstadt in die Weihnachtspause. Trotz der zweiten Niederlage führen die Gelb-Schwarzen mit 20-4 Punkten die Tabelle vier Partien vor Saisonende an und stehen dicht vor der Qualifikation zur Aufstiegsrunde. Die zweite Mannschaft der Kraichgauer verschaffte sich in der gleichen Staffel mit einem 3:2-Erfolg über den TV Rendel Luft im Abstiegskampf und hat mit nun 8-16 Punkten vier Zähler Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsrang.

Am Samstag standen im vorderpfälzischen Eisenberg für Waibstadt 1 zwei hohe Hürden auf dem Programm. Coach Rainer Frommknecht konnte seine Bestbesetzung aufbieten und gab zwei Siege als Zielsetzung aus. Im nordbadischen Derby gegen den Tabellenzweiten TV Wünschmichelbach entwickelte sich vom Startpfiff eine hochklassige und spannende Begegnung. Nach 9:11-Verlust des ersten Satzes konterten die Waibstädter mit viel Angriffspower von Max Brandt und Lucas Kiermeier sowie starken Abwehraktionen mit 15:13 und 11:9. Im vierten Abschnitt war der Widerstand der Odenwälder gebrochen und ein 11:5 brachte den 3:1-Erfolg. „Das war unsere stärkste Saisonleistung gegen einen hochkarätigen Gegner, viel besser können wir nicht spielen“ zeigte sich Frommknecht überaus zufrieden nach dem 65-minütigen Spitzenspiel, das zugleich die Revanche für die 2:3-Hinspielniederlage brachte.

Direkt im Anschluss wartete der Gastgeber TSG Tiefenthal, der sich nach einigen Niederlagen in den letzten Wochen wieder personell komplett und als gewohnt unangenehmer Gegner präsentierte. In der Offensive leisteten sich die Gelb-Schwarzen nun einige Fehler und auch in der Abwehr hatte man Probleme mit den variablen Angriffen der Pfälzer. Nachdem man den ersten Abschnitt trotz 0:5-Fehlstart noch 11:9 drehen konnte, mussten die Waibstädter mit 9:11, 3:11 sowie 11:13 die drei Folgesätze sowie die Partie abgeben. „Wir waren in allen Belangen eine Klasse schlechter wie im Match davor, aber Tiefenthal hat das auch clever gemacht und unsere Schwächen genutzt“ resümierte Zuspieler Lukas Pföhler enttäuscht.

Vor dem letzten Viertel der Saison hat Waibstadt 1 mit 20-4 Punkten und einem leichten Restprogramm dennoch beste Chancen auf einen der beiden Startplätze für die Aufstiegsrunde. Es folgen TV Wünschmichelbach (18-6), TB Ludwigshafen-Oppau (16-8), TSV Karlsdorf und TV Rendel (beide 14-10) sowie TSG Tiefenthal (12-12). Die eintägige Relegation wird am Samstag, 23.2. in Stuttgart ausgetragen, sofern sich der TVS Stammheim in der 2.Bundesliga Süd dafür qualifizieren sollte.

Die zweite Mannschaft der Waibstädter orientiert sich am anderen Ende der Tabelle und konnte dazu am Samstag trotz Personalsorgen einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Im nordbadischen Karlsdorf musste sich das Team um Kapitän Johannes Lott dem Gastgeber TSV Karlsdorf nach langem Kampf in 2:3-Sätzen 11:7, 10:12, 11:9, 8:11, 5:11) beugen.

In der zweiten Partie gegen den südhessischen TV Rendel drohte der TVW-Reserve nach 11:6, 7:11 und 7:11 eine weitere Niederlage. Mit viel Kampfgeist und einigen Wechseln feierte die Mannschaft jedoch nach 11:6 und 11:5 einen umjubelten 3:2-Erfolg. Und auch die Konkurrenz spielte für die Waibstädter, die mit 8-16 Punkten auf dem rettenden siebten Rang vor dem Hessenduo Limburg-Eschhofen (4-20) und Dieburg (2-22) stehen.

In der 2.Faustball-Bundesliga West steht nun eine vierwöchige Weihnachtspause auf dem Programm. Am Samstag, 19.1. (15.00 Uhr) muss das Waibstädter Duo jeweils in der Fremde antreten. Waibstadt 1 ist in der Domstadt Limburg gegen Gastgeber Eschhofen und Rendel zweimal klarer Favorit. Die zweite Formation spielt zeitgleich beim Tabellenletzten TV Dieburg antreten, weiterer Gegner ist die TSG Tiefenthal. Nach einigen freien Tagen über Weihnachten steht bereits am Freitag, 4.1. die Teilnahme beim abendlichen Drei-Königs-Turnier in Bretten auf dem Programm, wo in drei Hallen zwölf Erst- und Zweitligisten eines der stärksten Hallenturniere der Welt bestreiten.

18.12.2018 Alter: 92 Tage